Glossar

Fachausdrücke aus Tourismus, Hotellerie, Gastgewerbe, Kur, Marketing, Kommunikation und Vertrieb

 

Das DSFT hat für Sie die wichtigsten Fachausdrücke und Themen der Tourismuswirtschaft zusammengestellt. Wir danken an dieser Stelle Herrn Günter Schroeder und dem Verlag TourCon Hannelore Niedecken GmbH, Hamburg, für die Möglichkeit ausgewählte Stichworte aus dem Schroeder, Lexikon der Tourismuswirtschaft, 4. Auflage, zu übernehmen. Stichworte aus dieser Quelle sind mit dem Hinweis (Schroeder, TourCon) versehen worden.


 

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Y   Z  

A

Abenteuerurlaub
Form des Aktivurlaubs, bei der strapaziöse Wanderungen (zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Boot usw.) mit ortskundigem Führer durch organisierte Unterkunft, Gepäcktransport usw. ergänzt werden; häufig durch Wüsten, Hochgebirge oder als Survival-Training (Überlebenstraining) mit abgestuften Anforderungen an die körperliche Belastbarkeit der Teilnehmer. Weitere Reiseleistungen betreffen vor allem die Absicherung von Krankheitsfällen. (Schroeder, TourCon)

Abgaben
Leistungen, die eine öffentl. Körperschaft kraft ihrer Finanzhoheit von Steuerpflichtigen erheben kann. A. werden für einen bestimmten Zweck erhoben, während Steuern im allgemeinen keine direkte Gegenleistung haben. Als Beispiele gelten die Tourismusabgabe oder die Kurtaxe. (Schroeder, TourCon)

Absatz
Unter A. versteht man alle Maßnahmen des Unternehmens, die darauf abzielen, die erstellten Güter oder Dienstleistungen zu verwerten. So gesehen umfasst der A. sowohl den Vertrieb als auch den Verkauf. In der Marktwirtschaft muss jedes Unternehmen nach den Erfordernissen des Absatzmarktes geführt werden, um seine Produkte auch verkaufen zu können. Im Reiseverkehr gibt es eine große Differenzierung des Angebotes, von billigen Campingflügen über Clubreisen bis zu teuren Luxusreisen, um den unterschiedlichen Interessen der Konsumenten gerecht zu werden. (Schroeder, TourCon)

Abschreibung
Ausdruck der Wertminderung eines Vermögensgegenstandes. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens auf die Jahre der voraussichtlichen Nutzungsdauer verteilt. Durch Abnutzung, Veralterung, technische oder wirtschaftliche Überholung findet ständig eine Wertminderung von Wirtschaftsgütern statt. Diese Wertminderung wird jeweils in der Bilanz berücksichtigt. Die tatsächliche Wertminderung ist ein Kostenfaktor, der steuerlich geltend gemacht werden kann. Wenn diese Kosten im Preis eingebracht werden, ist die Basis für die Neuanschaffung gegeben. Ein Reisebüro kauft sich einen neuen Computer und hat nun die Möglichkeit, die Wertminderung in den nächsten drei Jahren steuerlich geltend zu machen. (Schroeder, TourCon)

Accommodation
Unterbringung, Übernachtung, Beherbergung von Gästen (Schroeder, TourCon)

ADAC
Allgemeiner Deutscher Automobil Club, mit fast 13,6 Mill. Mitgliedern der zweitgrößte Automobilclub der Welt. Vielfältiges Angebot wie z.B.

• Straßenwacht und Pannenhilfe (bundeseinheitliche Rufnummer der Pannenhilfe: 01802-22 22 22)
• Schutzbriefe,
• Touristische Beratung.(Schroeder, TourCon)

ADFC
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Sitz: Bremen; vertritt die Interessen der Alltags- und Freizeitradler und setzt sich für die Förderung des Radfahrens und die stärkere Nutzung des Fahrrades in Alltag und Freizeit ein. Die Geschäftsstellen  und Info-Läden bieten den Mitgliedern eine Beratung rund ums Fahrrad an. Im Mitgliedsbeitrag des ADFC ist eine Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung für Radfahrer, Fußgänger und Nutzer des ÖPNV enthalten. (Schroeder, TourCon)

AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen, "das Kleingedruckte", sind für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die von einem Vertragspartner gestellt worden sind, ohne im Einzelnen ausgehandelt zu sein. Sie gehen in den Vertrag allerdings nur insoweit ein, wie der Vertragspartner, der sie stellt, ausdrücklich oder durch deutlichen Aushang darauf hinweist, dass sie gelten sollen, wie der andere Vertragspartner (Kunde) die Möglichkeit hat, von ihrem Inhalt in zumutbarer Weise Kenntnis zu nehmen, wie sie eindeutig, ohne überraschende Klauseln und ohne unangemessene Benachteiligung des anderen sind und wie dieser mit ihrer Geltung mindestens konkludent einverstanden ist. In der Praxis häufig, z.B. als Allg. Reisebedingungen (ARB), Allg. Beförderungsbedingungen (ABB), Allg. Verkaufsbedingungen (AVB). (Schroeder, TourCon)

Agenda 21
Aktionsprogramm der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (Juni 1992), das alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung anspricht. Das Aktionsprogramm gilt sowohl für Industrie- wie für Entwicklungsländer. Es enthält wichtige Festlegungen, u. a. zur Armutsbekämpfung, Bevölkerungspolitik, zu Handel und Umwelt, zur Abfall-, Chemikalien-, Klima- und Energiepolitik, zur Landwirtschaftspolitik sowie zu finanzieller und technologischer Zusammenarbeit der Industrie- und Entwicklungsländer. Die Bundesregierung orientiert sich bei ihrer bi- und multilateralen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit an der Agenda 21. (Download:http://www.bmu.bund.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/agenda21.pdf) (BMU)

Agent
Reisemittler; Mittler für Dienstleistungen an Dritte auf Provisionsbasis, Handelsvertreter, z.B. lata-Agent = Passageverkaufsagent, der ordnungsgemäß zur Abrechnung innerhalb des BSP zugelassen wurde.

Agenturen
Handelsvertreter, die an Endkunden in fremden Namen und auf fremde Rechnung Beförderungs- und touristische Leistungen von Reiseveranstaltern und touristischen Leistungsträgern vermitteln.

Agenturvertrag/Handelsvertretervertrag
Regelt das Verhältnis des Handelsvertreters zu seinem Geschäftsherrn, d.h. auch das des Reisebüros zum Beförderungsunternehmer oder zum Reiseveranstalter im Pauschalreiseverkehr (gesetzl. geregelt in §§ 84 ff. HGB). Zu den Pflichten des Handelsvertreters gehört, sich um die Vermittlung bzw. den Abschluss von Geschäften im Namen des Geschäftsherrn zu bemühen. Der Geschäftsherr hat dem Handelsvertreter alle erforderlichen Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Der Handelsvertreter erhält vom Geschäftsherrn für den Abschluss bzw. die Vermittlung von Geschäften eine erfolgsabhängige Provision. Den Ersatz seiner Aufwendungen kann der Handelsvertreter i.d.R. nicht verlangen. Eine zusätzliche Delkredereprovision kann der Handelsvertreter verlangen, wenn er ausnahmsweise für den Erfolg des vermittelten Geschäftes einzustehen hat (Risikoübernahme). Reisebüros werden von Beförderungsunternehmen und Reiseveranstaltern regelmäßig zur Einziehung des Reisepreises ermächtigt. Hierfür kann der Handelsvertreter vom Geschäftsherrn eine Inkassoprovision verlangen. Zur Abdeckung der hieraus und aus Pflichtverletzungen von Reisebüromitarbeitern entstehenden Risiken werden in Agenturverträgen die Stellung von Bankbürgschaften, Vertrauensschadenversicherung oder eine Patronatserklärung zu Gunsten der Geschäftsherren vereinbart.

Aida
1. Kurzfassung der geltenden psychologischen Regeln für einen Werbekontakt:

  • Attention (Aufmerksamkeit erzeugen)
  • Interest (Interesse wecken durch mehr Information)
  • Desire (Wünsche wecken)
  • Action (Handlungsentscheidung)

Häufig bei Urlaubsanzeigen oder Prospekten, in Verkaufsgesprächen  und Werbebriefen systematisch angewandt.

2. Clubschiffe „Aida", Kreuzfahrtschiffe der P & 0 Princess Cruises für Cluburlaub auf dem Meer.

Airline-Allianz
Kooperation nationaler Fluggesellschaften zum Bedienen weltweiter Netzwerke; häufig mit Code Sharing und gegenseitiger Anerkennung ihrer Bonusprogramme. Derzeitige Allianzen: KLM/Northwest, Star Alliance, Oneworld und Skyteam. Zum Wettbewerbs- und Verbraucherschutz existieren Auflagen der EU-Kommission gegenüber den Allianzen, die im Wesentlichen eine Reduzierung auf eine bestimmte Slot-Anzahl vorsehen.

AIT
Fachverband für touristische Aus- und Weiterbildung, 1980 urspr. in Heilbronn und unter dem Namen Aktion Junge Touristik gegründeter gemeinnütziger Verein zur touristischen Aus- und Weiterbildung (bundesweit Kompaktseminare in verschiedenen Bereichen der Tourismusbranche), Sitz: Köln. Weitere Ziele sind der Austausch bzw. die Kooperation mit anderen Branchenverbänden und Seminaranbietern, der Aufbau einer Informationsstelle für Aus- und Weiterbildung. AJT strebt die Einrichtung eines unabhängigen Fachverbandes für touristische Aus- und Weiterbildung an, Mitglied bei Futurista.

Akkulturation
Zeitlich verzögerte Übernahme kultureller Elemente aus der Kultur bzw. Ferienkultur der Gäste in die Kultur der Bereisten.

All-inclusive
Touristische Urlaubsangebote, die alle Kosten vor Ort beinhalten. Sie sollten mindestens Vollpension, Tischgetränke, Unterhaltung sowie mehrere Sportangebote umfassen.

All-Suite-Hotel
Ein All-Suite-Hotel ist ein Hotel, in dem die Unterbringung nur in Suiten erfolgt. (DTV)

Amadeus
Amadeus Global Travel Distribution, ein 1987 von Air France, Iberia, Lufthansa und SAS gegründetes Computerreservierungssystem (CRS). Die Zentrale von Amadeus befindet sich in Madrid, das Trainings- und Entwicklungszentrum in Nizza, das Datenverarbeitungszentrum in Erding bei München. Reisebüros und Reisestellen in Deutschland haben über Start Zugriff auf Amadeus und damit auf weltweite Reiseangebote in den Bereichen Flug, Hotel und Mietwagen. Das weltumspannende A.-Netzwerk (Amanet) stellt die Verbindung zwischen Anbietern und Nutzern her. Es umfasst 15 Computergruppen in Europa, Nordamerika und Asien. Das Leistungsspektrum von Amadeus wird durch eine speziell für die Bedürfnisse des Reisebüros entwickelte Software ergänzt, die Marketing-, Verkaufs- und Reservierungsfunktionen unterstützt. Außer Linienflügen bietet A. auch Hotelreservierungen und Mietwagen im In- und Ausland an. Heute ist A. eine an der Börse notierte Gesellschaft. 23,36% ihres Kapitals gehören Air France, Iberia und Lufthansa halten je 18.28% (Stand: August 2001). A. hält Anteile von 34% an der Start Amadeus GmbH.

Ambiente
Umwelt; Atmosphäre. Für die Entscheidung des Reisepublikums zu Gunsten eines Reiseziels ist das A. oft von gleich hoher Bedeutung wie Qualitäts- und Leistungsstandard.

American Breakfast
Erweitertes kontinentales Frühstück mit Schinken, Eiern, Pfannkuchen, Fruchtsäften usw.

Angebot
Güter oder Leistungen werden auf einem dafür bestimmten Markt zum Verkauf dargeboten. Je größer die angebotene Menge ist, desto geringer ist der Preis und umgekehrt. Der Preiskampf der Fluglinien um größere Marktanteile führt zu immer billigeren Angeboten an Flugreisen.

Animateur/in
Interne, meistens ca. zweiwöchige Ausbildung bei verschiedenen Reiseveranstaltern. Gewünschte Qualifikationen sind Fremdsprachenkenntnisse und eine positive Ausstrahlung, Mindestalter 18 Jahre. Sehr gute Möglichkeiten bestehen für Bewerber, wenn sie z.B. eine Trendsportart gut beherrschen oder schon im Verkauf gearbeitet haben. A.e sind oft rund um die Uhr beruflich eingebunden.

Animation
Gästebetreuung, die darauf ausgerichtet ist, den Gast zu aktivieren und ihn für bestimmte Tätigkeiten (z.B. Sport, Exkursionen) zu motivieren mit dem Ziel, ihm Erlebnisse zu vermitteln. Animationsteams arbeiten insbesondere in Clubanlagen. A. wurde maßgeblich durch Club Méditerranée geprägt.

Anmeldung und Reservierung
Das Angebot des Kunden zum verbindlichen Vertragsabschluss und die Annahme des Vertrags durch den Reiseunternehmer. Telefonische Anmeldungen und Buchungen sind in gleicher Weise rechtsverbindlich. Zu Beweiszwecken sollte eine telefonische oder sonst formlose Reiseanmeldung schriftlich bestätigt werden.

Annullierung/Stornierung
Bedeuten die Aufhebung des geschlossenen Vertrags durch Anfechtung, Rücktritt, Kündigung. Insbesondere kann der Reisende vor Reisebeginn jederzeit vom Reisevertrag zurücktreten, §651 i BGB. Im Übrigen gelten die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften.

Anzahlung
Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung kann bei Vertragsabschluss eine geringe Anzahlung auf den Reisepreis (meist bis 10% verlangt werden. A. hierüber hinaus oder vollständige Vorauszahlung darf nur verlangt werden bei Aushändigung solcher Reisepapiere, die die Ansprüche des Kunden gegen die Leistungsträger verbriefen, z.B. Flugscheine, Hotelgutscheine usw. Der auf die EU-Pauschalreiserichtlinie zurückgehende neue §651 k Abs. 4 BGB fordert bei Übersteigen der Anzahlung von 10 bis 15% oder 25o€ die Übergabe eines Sicherungsscheines, nach dem im Fall der Insolvenz Reisepreis und Rückreiseaufwendungen versichert bzw. durch Bankversprechen abgedeckt werden.

Aparthotel / Apartmenthotel
Ein Aparthotel oder Apartment-Hotel ist ein Hotel, in dem die Unterbringung in Studios oder Apartments erfolgt. (DTV)

Art Cities in Europe
1992 gegründeter Städtemarketing-Verbund mit 45 Mitgliedern in Europa, offen für Städte ab 80.000 Einwohnern mit vielfältiger, international vermarktbarer Kultur. Neben der Kooperation mit Veranstaltern stellen sie auch selbst touristische Produkte zusammen.

ASR
1. Arbeitskreis selbstständiger Reisebüros, gegr. 1976, Sitz: Frankfurt/M. Firmiert heute als ASR Bundesverband mittelständischer Reiseunternehmen. Zielsetzungen des ASR sind:

• Erhalt und Ausbau des Mittelstandes im Reisebüro- und Reiseveranstaltergewerbe
• Moderne Betriebsführung und Verbesserung der Betriebsergebnisse
• Intensiver Dialog und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedsbetrieben durch Erfa-Gruppen, die innerhalb eines Kollegenkreises gleich strukturierter Unternehmen regelmäßig zusammentreffen
• Abschluss von Rahmenverträgen mit Vorteilen für die Mitglieder
• Verbesserte Altersversorgung aller Mitglieder und deren Angestellte
• Berufliche Information und Bildung auf allen Ebenen
• Beratung und Information in allen gewerblichen Fragen
• Kontinuierliche Nachwuchsförderung

Mitgliederstand August 2001: 1320 ordentliche und 180 außerordentliche Mitglieder. 1998 wurde die Umbenennung in BMR (Bundesverband mittelständischer Reiseunternehmen) von der Mehrheit der Mitglieder abgelehnt.

2. Advanced Seat Reservation. Automatische Sitzplatzreservierung bei Linienflügen.

Asta
American Society of Travel Agents, weltweiter Reisebüroverband, gegründet 1931 als American Steamship and Tourist Agents Association, Hauptsitz: Washington, Chapter Deutschland in Frankfurt/M., Mitgliederzahl weltweit über 26.000, Stand: August 2001.

Auma
Dem Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Köln, als dem Bundesverband der deutschen Messewirtschaft gehören Verbände und Organisationen der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie Messe- und Ausstellungsgesellschaften an. Er vertritt die Interessen der Aussteller, Besucher und Veranstalter von Messen und Ausstellungen in der Bundesrepublik Deutschland und informiert und berät Messeinteressierte aus dem In- und Ausland. (Schroeder, TourCon)

Ausflügler
Für statistische Zwecke des internat. Reiseverkehrs hat die World Tourism Organization (WTO) wie folgt definiert: Ausflügler sind vorübergehende Besucher, die nicht wenigstens eine Nacht im Besuchsland verbringen (einschließlich Teilnehmer an Kreuzfahrten). (Schroeder, TourCon)

Ausflugsfahrten
Nach PBefG (§ 48 Abs.1) Fahrten, die der Unternehmer mit Kraftomnibussen oder PKW nach einem bestimmten, von ihm aufgestellten Plan und zu einem für alle Teilnehmer gleichen und gemeinsam verfolgten Ausflugszweck anbietet und ausführt. Die Fahrt muss wieder an den Ausgangsort zurückführen. Die Fahrgäste müssen im Besitz eines für die gesamte Fahrt gültigen Fahrscheines sein, der die Beförderungsstrecke und das Beförderungsentgelt ausweist. Bei Ausflugsfahrten, die als Pauschalfahrten ausgeführt werden, genügt im Fahrschein die Angabe des Gesamtentgelts anstelle des Beförderungsentgelts. Bei Ausflugsfahrten ist es unzulässig, unterwegs Fahrgäste aufzunehmen. Von der Genehmigungsbehörde können jedoch für Einzelfälle oder für benachbarte Orte Ausnahmen erteilt werden. (Schroeder, TourCon)

Ausflugsverkehr
Dazu zählt der Spaziergang im nahen Erholungsgebiet ebenso wie der Ganztagsausflug (ohne Übernachtung). Ausflüge werden das ganze Jahr über unternommen. Die Ausgaben für Ausflüge verteilen sich parallel zur Einwohnerzahl auf die verschiedenen Bundesländer. (Schroeder, TourCon)

Auslastungsgrad
Ausnutzungsgrad; Messgröße für das Verhältnis der tatsächlichen zu einer möglichen Inanspruchnahme eines Produktionspotenzials, z.B. einer Bus-, Hotel-, Schiffs- oder Flugzeugkapazität. (Schroeder, TourCon)

Ausschreibung, europaweite
Seit dem 1. Januar 1993 ist die EU Realität: Wenn ein Auftrag eine Größenordnung von € 400.000,- überschreitet, muss er europaweit ausgeschrieben werden. Busunternehmer sind einmal davon als Auftragsnehmer betroffen, z.B. dann wenn eine Stadt oder Gemeinde Beförderungsleistungen im freigestellten Schülerverkehr ausschreibt oder wenn von öffentlichen Verkehrsbetrieben Leistungen an Auftragsunternehmer vergeben werden sollen. Busunternehmer sind als Auftraggeber, z.B. beim Kauf von KOM, dann betroffen, wenn sie Linienverkehr auf der Basis eigener Genehmigungen durchführen. (Schroeder, TourCon)

Außenmarketing
Entwicklungsziel ist die Positionierung einer verkaufsfähigen touristischen Marke. Zum A. der Reisegebiete gehören Marktforschung, Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau der Corporate Identity, effektive Werbung und aktive Verkaufsförderung. (Schroeder, TourCon)

 

 

 



Verwandte Themen:

Glossar | Definitionen | Fachausdrücke